Rheuma

Unterschiedliche Körperteile mit Schmerzringen auf Hand, Bein und Füße, Wirbelsäule, Skull, Becken. 

(Quelle: Shutterstock)

Definition

Rheuma ist die allgemeine Bezeichnung für mehr als 100 verschiedene Erkrankungen rund um die Gelenke, Muskeln, Sehnen oder Knochen. 

 

Die bekanntesten rheumatischen Erkrankungen sind Rheumatoide Arthritis und Arthrose. Betroffen sind zehn Millionen Menschen in Deutschland, einschließlich 20.000 Kinder. Am häufigsten betroffen von rheumatoider Arthritis sind Menschen zwischen 50 und 70 Jahren. 

Das Spektrum der entzündlich-rheumatischen Erkrankungen ist weit und reicht von vorübergehenden Arthritiden weniger Gelenke ohne dauerhafte Schäden, bis hin zu schweren fortschreitenden Arthritiden mit Zerstörung der Gelenke und hochgradiger Behinderung für die Patienten.

 

Viele entzündlich-rheumatische Erkrankungen bleiben nicht auf den Bewegungsapparat beschränkt, sondern greifen innere Organe, die Augen oder die Haut an, sind also Allgemeinerkrankungen mit bevorzugtem Befall des Bewegungsapparates.

Zu den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises gehören:

  • rheumatoide Arthritis

  • seronegative Spondylarthritiden

  • Kollagenosen

  • rheumatisches Fieber

  • Erkrankungen der Weichteile

Meist werden auch Gelenkerkrankungen in Zusammenhang mit einer Infektion, auch degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen dem rheumatischen Formenkreis zugeordnet.

Ursachen

Bei vielen Krankheiten des rheumatischen Formenkreises kommt es zu einer Störung des Immunsystems, woraufhin der Körper eigene Strukturen wie die Gelenkinnenhaut (bei der rheumatoiden Arthritis) angreift.

Diese sogenannten "Autoimmunkrankheiten" können in Form der Kollagenosen auch als systemische Erkrankungen auftreten, bei denen nicht nur ein Organ oder eine Körperregion, sondern gleichartige Gewebe in vielen verschiedenen Organen Ziel des fehlgeleiteten Immunsystems sind. Die Ursachen für die Fehlfunktion des Immunsystems sind immer noch unbekannt.

Weitere mögliche Ursachen bzw. Risikofaktoren können sein:

  • Vitamin-D-Mangel

  • Mangel anderer Vitalstoffe

  • allgemein ungünstige Ernährung

  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten

  • Stress

  • chronische Übersäuerung

  • Schilddrüsenprobleme

  • Hormonstörungen

  • Konsum von Tabak/Alkohol

  • eine Belastung mit Schwermetallen

Symptome

Die Frühsymptome sind weitgehend unspezifisch. Typische Beschwerden bei rheumatischen Erkrankungen sind Gelenkschmerzen, Gelenkschwellungen, Gelenksteifigkeit- und deformierungen, sowie Sehnen- und Schleimbeutelschmerzen. Viele Patienten entwickeln Symptome an den Augen, wie auch an inneren Organen. Allgemeine Befindlichkeitsstörungen können gerade in akuten Phasen sehr stark sein und betreffen den gesamten Organismus. Dazu zählen Schwächegefühl, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme und evtl. mäßiges Fieber. Viele Patienten klagen über psychische Probleme oder auch über Arzneimittelnebenwirkungen.

Weitere Symptome können sein: 

  • Müdigkeit

  • allgemeines Krankheitsgefühl, Abgeschlagenheit

  • Appetitlosigkeit 

  • Gewichtsverlust

  • Depression

  • geringere Leistungsfähigkeit

  • leichtes Fieber

Mögliche Therapien

Für die genaue Einordnung einer Diagnose ist der Nachweis von Antikörpern und genetischen Markern im Blut des Patienten ein wichtiger Faktor. Der Sicherung der Diagnose, der Bestimmung des Stadiums einer Erkrankung sowie der Verlaufskontrolle dienen die verschiedensten bildgebenden Verfahren, insbesondere die konventionelle Röntgendiagnostik, Computertomografie, Magnetresonanztomografie und Szintigrafie.

Bei Rheumapatienten kann häufig ein gestörter Glucosestoffwechsel mit Insulinresistenz beobachtet werden. Patienten sollten eine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen und auf Zucker, Weißmehl und Milchprodukte verzichten und ihre Mineralstoff- und Vitaminversorgung optimieren. Mit Ihnen gemeinsam, stellen wir einen Individuellen Therapie- und Ernährungsplan zusammen. 

Bei der Behandlung von Rheuma (rheumatoide Arthritis) erzielen wir große Erfolge mit ganzheitlichen Therapie. Im Vordergrund steht die Eindämmung der Entzündungsaktivität. Wärme hilft nicht nur lokal bei Schmerzen und Entzündungen, unsere intensiven Hyperthermiebehandlungen (nicht bei einem akuten Schub) simulieren eine komplexe Heilreaktion des gesamten Organismus. Ganzkörper-Hyperthermie wirkt tiefgreifend auf den Stoffwechsel, die Durchblutung und das Immun- und Hormonsystem, wodurch subakute und chronische Entzündungen abklingen.

 

Unsere individuell auf Ihre Krankheit erstellten Therapiepläne beinhalten nicht nur Wärme und Bewegung,  sondern auch Ernährungsumstellung, Homöopathie, ausleitende Verfahren und Akupunktur.

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