Lyme-Borreliose

Erfolgreiche Behandlungsmöglichkeiten bei chronischer Borreliose:

Ganzkörper-Hyperthermie


Die Borreliose ist eine Krankheit, die durch Zecken übertragen wird. Sie wird auch Lyme-Borreliose oder Lyme-Krankheit genannt. Borreliose kann unterschiedlich schwer verlaufen und betrifft in erster Linie die Haut, dann auch das Nervensystem, die Gelenke und das Herz.

Da sich die Infektion nur sehr langsam im Körper entwickelt, kommt es in vielen Fällen erst nach mehreren Monaten oder Jahren zu ersten Symptomen. Diese sind oft sehr unspezifisch - das macht die Diagnose so schwierig.


Zecken sind weltweit verbreitet, auch in ganz Deutschland, treten allerdings von Region zu Region unterschiedlich häufig auf. In einigen Gebieten Süddeutschlands tragen bis zu 37 Prozent der ausgewachsenen Zecken den Borreliose-Erreger in sich. Das Risiko, nach einem Zeckenstich an Borreliose zu erkranken liegen in Deutschland bei 0,3 bis 1,4 Prozent, in anderen Gebieten deutlich höher. Erste Symptome können sein: Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und ein allgemeines Krankheitsgefühl, später Muskel- und Gelenkschmerzen und andere grippeähnliche Beschwerden.


Während eine Behandlung der chronischen Borreliose schulmedizinisch fast unmöglich ist, erzielt die ganzheitliche Medizin gute Ergebnisse mit unterschiedlichen Behandlungsmethoden.


Die drei Stadien der Borreliose


STADIUM I:

Dem Zeckenstich folgen unspezifische Beschwerden: Grippeähnliche Beschwerden, Fieber, Muskelschmerzen, Kopf- und Gelenkschmerzen, häufige Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Das Erythema migrans (EM)/Hautrötung nach einem Zeckenstich tritt etwa nur in ca. 70 % der Fälle auf.


STADIUM II:

Tritt nach 4 bis 16 Wochen ein. Der Erreger kapselt sich im Muskel- und/oder Nervengewebe ab. Man spricht jetzt von akuter Borreliose mit Befall der Organe. Der Erreger breitet sich über das Lymphsystem aus. Bannwarth Syndrom (Entzündung von Nerven und Nervenwurzeln), Herzbeschwerden, Herzrasen, neurologische Beschwerden wie Lähmungen, Schwindel usw. Weiter finden sich: Innenohrbeschwerden, Tinnitus, Muskelschmerzen. Milz, Lunge und Niere können ebenfalls betroffen sein.


STADIUM III:

Tritt Monate bis Jahre nach dem Zeckenstich ein. Man spricht jetzt von Organmanifestation. Ein Großteil der Erkrankten leidet unter Arthritis (Gelenkentzündung), Herzbeteiligung, Schlaganfallähnliche Symptomatik mit Lähmungen, Sehverschlechterung, Hautveränderungen, das Nervensystem kann chronisch erkranken. Blasenstörungen und Gangstörungen.

Im Spätstadium spricht man von "chronischer Borreliose“. Es kann zu einer Vielzahl von Beschwerden kommen, z. B. Lähmungen und Missempfindungen, Nervenblockaden, MS-ähnliche Symptomatik, Gelenkschmerzen, Müdigkeit. Schmerzen im Gebiet der Rückenmuskulatur und der Bandscheiben, Schmerzen an den Kiefergelenken, Gedächtnisstörungen.


Behandlung der Borreliose mit Ganzkörper-Hyperthermie

Borrelien sterben oberhalb einer Temperatur von 40,6 °Celsius ab. Das sind optimale Voraussetzungen für den Einsatz der Ganzkörper-Hyperthermie und können durch die Hitze - anders als die Gabe von Antibiotika - auch tief im Körper aufgespürt und abgetötet werden.

Mit der Hyperthermie Behandlung setzen wir die Patienten über den Zeitraum von zwei bis drei Stunden einer Temperatur zwischen 40,5 bis 41,0 °C aus. Natürlich werden diese während der Behandlung intensiv von unseren Ärzten und Therapeuten begleitet und überwacht. Die hohen Temperaturen aktivieren die körpereignen „Killerzellen“, die die Bakterien umgehend ausmerzen. Diese Behandlung wird bei Bedarf wiederholt. Durch die Hyperthermie werden zudem sämtliche Stoffwechsel- und Entgiftungsvorgänge und die Durchblutung intensiv angeregt. Die Schweißbildung aktiviert die Ausscheidung von Giftstoffen. Da Fieber eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers ist macht sich die Hyperthermie diese und weitere heilsame Körperreaktionen therapeutisch nutzbar.


Kombinierter Therapieplan führt zum Erfolg

Um den Erfolg einer Borreliose-Behandlung zu gewährleisten, empfehlen wir einen individuell zugeschnittenen Behandlungsplan.