Hodenkrebs

Hodenkrebs (Quelle: Shutterstock)

Definition

Hodenkrebs ist eine bösartige Gewebsveränderung und gehört mit etwa 4.200 Neuerkrankungen zu den eher seltenen Krebsarten. Trotzdem ist er bei Männern zwischen 25 und 44 Jahren die häufigste Krebsart. Der Hodenkrebs zeichnet sich bis auf wenige Ausnahmen durch zumeist bösartige Tumore aus, die in der Regel von den Keimzellen ausgehen.

 

Bösartige Hodentumoren metastasieren häufig in die naheliegenden Lymphknoten, aber auch über die Blutbahn in Skelett, Leber und Lunge. Insgesamt haben Hodentumor-Erkrankte eine sehr gute Prognose. 

Ursachen

Die Ursachen von Hodenkrebs sind bislang nicht endgültig geklärt. Es gibt Faktoren, die das Risiko erhöhen, beispielsweise ein angeborener Hodenhochstand und familiäre Vorbelastungen, ebenso weist eine Fehlmündung der Harnröhre unterhalb der Eichel (Hypospadie) auf ein erhöhtes Risiko hin. 

Symptome

Leitsymptom des Hodentumors ist die langsam entstehende, schmerzlose Schwellung eines Hodens mit einer tastbaren Knotenbildung innerhalb des Hodens. Der Patient wird erst durch ein Schweregefühl im Hoden darauf aufmerksam. Auch Potenzprobleme und eine Vergrößerung der Brust (Gynäkomastie) können Hinweise auf Hodenkrebs sein.

 

Weitere Begleiterscheinungen können sein: 

  • abnehmende Leistungsfähigkeit

  • Erschöpfung, Müdigkeit

  • Appetitlosigkeit

  • Übelkeit

  • Gewichtsabnahme

  • Rückenschmerze

 

Alle Männer sollten bereits ab dem Jugendalter ihre Hoden einmal monatlich selbst untersuchen, am günstigsten in warmer Umgebung, da die Skrotalhaut dann erschlafft und Veränderungen besonders gut tastbar sind. 

Empfohlene Therapien

Bei der Untersuchung ist der Tumor als derber, meist nicht druckschmerzhafter Knoten tastbar. Für eine genaue Diagnose werde Hodensonographie und eine Blutuntersuchung hinsichtlich spezifischer Tumormarker durchgeführt, weitere diagnostische Möglichkeiten bieten die Computertomographie, die Urographie sowie Lymphographie, aber auch das Röntgen der Brust. 20 Prozent der von Hodenkrebs geheilten Patienten erkranken erneut. Daher sollten regelmäßige und sorgfältige Kontroll-Untersuchungen auch nach einer Behandlung durchgeführt werden. 

 

Wir bieten einen aus verschiedenen ganzheitlichen Bausteinen, mit Schwerpunkt Hyperthermie und IPT, bestehenden multimodalen Therapieplan an, der auf Sie und Ihre spezielle Situation eingestellt wird. 

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