Misteltherapie & Behandlung bei Krebs

Komplementär therapieren, Lebensqualität steigern, Lebenszeit verlängern: Mistel-Infusionstherapie 



Der weißbeerigen Mistel wird seit Jahrtausenden Heilkraft zugeschrieben. Um sie ranken sich Mythen und Legenden, die Mistel wächst losgelöst vom Boden, hoch oben in den Baumkronen. Und wenn alle anderen Pflanzen "Winterschlaf" halten, erwacht sie mitten im Winter zum Leben und grünt und blüht. Die kugelartigen Gewächse von bis zu einem Meter Durchmesser oben in den Bäumen wachsen scheinbar ohne Wurzeln. Und deshalb galten sie als früher als von den Göttern gesandt.


Seit 100 Jahren hat sich die Mistel auch in der Krebstherapie bewährt. Heute werden Mistelpräparate als intensives und effektives Mittel zur Bekämpfung von Krankheiten und auch zur Anregung der Selbstheilungskräften, sowie zur Stärkung des Immunsystems und zur Zerstörung der Tumore eingesetzt. Die Mistel wirkt auf das Immunsystem, indem sie B-Zellen, T-Zellen, Zytokine, Granulozyten, Naturalkillerzellen, Monozyten und Makrophagen anregt. Im Hyperthermie Zentrum Hannover wenden wir seit vielen Jahren Misteltherapie als Infusionen allein oder begleitend zur Chemo- oder Strahlentherapie bei Brustkrebs- Eierstock-, Darmkrebs- und Gehirntumoren an. Wir konnten beobachten, wie diese Heilpflanze als Infusion die Symptome einer Krebserkrankung oder die der Chemotherapie lindert und wie sich das Wachstum von Krebszellen verlangsamte - oder die Krebszellen ganz zerstört. Schlafstörungen, Depressionen, Appetitlosigkeit und allgemeine Schmerzstände konnten behandelt und gelindert werden. Auch das emotionale Wohlbefinden sowie die körperliche Aktivität und Konzentrationsfähigkeit der Patientinnen und Patienten konnte gesteigert werden. Die Anwendung einer Misteltherapie erfolgt bei uns entweder subcutan oder als Infusion, wobei die Dauer einer Infusion 60 Minuten beträgt. Die Anzahl der Infusionen und die Dauer der Therapie wird von uns im Hyperthermie Zentrum Hannover sorgfältig und individuell auf den Patienten und seine Krankheitsgeschichte abgestimmt. Als Nebenwirkung der subkutanen Injektionen können leichte lokale Rötungen, Schwellungem oder Juckreiz auftreten. Diese Reaktionen vergehen meist schnell und ohne Komplikationen. Die Mistel-Infusionen wirken regulierend und stimulierend auf den Wärmeorganismus. Aus diesem Grund kann auch eine  begleitende Ganzkörper-Hyperthermie sinnvoll sein. Die immunwirksamen Mechanismen der Mistelpräparate in der komplementären Krebstherapie sind inzwischen wissenschaftlich in über 130 klinischen Studien belegt. Durch Mistellektine und Viscotoxine wird die Tumorzelltoxizität ausgelöst im Sinne einer vermehrten Apoptose von Tumorzellen und im Auftreten einer Tumorzellnekrose.


Die Mistel verhält sich ganz anders als die übrige Pflanzenwelt: Sie grünt und blüht im Winter, wächst nicht in der Erde und richtet sich nicht nach der Sonne. Darin erkannte man Parallelen zum Tumorwachstum, und die Ärztin Ita Wegmann entwickelte daraufhin im Jahr 1917 das erste injizierbare Mistelpräparat. Seither werden Mistelprodukte in der Komplementärmedizin bei Krebs eingesetzt.

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