Borreliose

Mit Hitze gegen das Borrelia-Bakterium
 

Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Krankheit. Sie wird durch die Infektion mit dem Bakterium Borrelia burgdorferi (weniger häufig B. afzelii, B. garinii, B. bavariensis u. a.) hervorgerufen. Dieses Bakterium gelangt durch den Stich einer infizierten Zecke (Gemeiner Holzbock, Ixodes ricinus) in das menschliche System. 


Borreliose, auch Lyne-Borreliose oder Lyme-Krankheit genannt, betrifft insbesondere die Haut, das Nervensystem und die Gelenke. Besonders groß ist die Ansteckungsgefahr in der Zeit zwischen März und Oktober. Etwa jede zwanzigste bis jede dritte Zecke ist in Deutschland mit Borrelien befallen. Zecken halten sich auf Grashalmen, an Buschzweigen und im Unterholz auf. Zecken können auch durch Wild- und Haustiere übertragen werden, die sich im Freien aufhalten.


 Als typisches Frühzeichen der (nicht ansteckenden) Infektionskrankheit zeigt sich die so genannte Wanderröte (Erythema migrans) einige Tage bis Wochen nach dem Zeckenstich. Die Wanderröte tritt in 90% der Fälle überwiegend in der Umgebung des Stiches auf, als eine mindestens 5 cm große ringförmige Hautrötung, die in der Mitte in der Regel blasser ist als am Rand und sich nach außen verbreitet. Bei Erwachsenen tritt die Wanderröte in der Regel an den Beinen auf, bei Kindern an Kopf oder Hals betroffen. Unspezifische Beschwerden wie Fieber sowie Muskel- und Kopfschmerzen können hinzukommen. 


Je früher die Erkrankung erkannt und mit Antibiotika behandelt wird desto besser sind die Aussichten auf eine vollständige Heilung. Auch die Komplikationsrate sinkt bei frühzeitiger und richtiger Behandlung.


Die Spätfolgen, eine chronische Neuroborreliose, können jedoch trotz einer sofortigen Behandlung mit Antibiotika auftreten. Nachdem die sichtbare akute Symptomatik abgeklungen ist, kann es Monate oder auch Jahre später zu unspezifischen und massiven Beschwerden wie chronischen Schmerzen, Tinitus, Benommenheit, Fieberschüben, Schlafstörungen, Gelenkentzündungen und Kopfschmerzen oder Lähmung der Nerven kommen. 
Borreliose bleibt nicht selten lange Zeit ohne sichere Diagnose, da die Wanderröte nicht immer erscheint oder übersehen wird. Die Borellien können sich so unbemerkt im Körper, speziell in den Gelenken und im Gewebe ausbreiten. Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen u ä werden oft als Anzeichen eines grippalen Infektes abgetan. Die Infektion breitet sich dann langsam im Körper aus mit ganz unterschiedlichen unspezifischen Krankheitsbildern. Mediziner unterteilen die Borreliose in Stadium I bis III der Erkrankung. Die Stadien sind nicht immer klar voneinander abzugrenzen und können schnell in einander übergehen.

 

Die drei Stadien der Borreliose
STADIUM I:
Dem Zeckenstich folgen unspezifische Beschwerden: Grippeähnliche Beschwerden, Fieber, Muskelschmerzen, Kopf- und Gelenkschmerzen, häufige Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Das Erythema migrans (EM)/Hautrötung nach einem Zeckenstich tritt etwa nur in ca. 70 % der Fälle auf. 
 
STADIUM II:
Tritt nach 4 bis 16 Wochen ein. Der Erreger kapselt sich im Muskel- und/oder Nervengewebe ab. Man spricht jetzt von akuter Borreliose mit Befall der Organe. Der Erreger breitet sich über das Lymphsystem aus. Bannwarth Syndrom (Entzündung von Nerven und Nervenwurzeln), Herzbeschwerden, Herzrasen, neurologische Beschwerden wie Lähmungen, Schwindel usw. Weiter finden sich: Innenohrbeschwerden, Tinnitus, Muskelschmerzen. Milz, Lunge und Niere können ebenfalls betroffen sein.
 
STADIUM III:
Tritt Monate bis Jahre nach dem Zeckenstich ein. Man spricht jetzt von Organmanifestation. Ein Großteil der Erkrankten leidet unter Arthritis (Gelenkentzündung), Herzbeteiligung, Schlaganfallähnliche Symptomatik mit Lähmungen, Sehverschlechterung, Hautveränderungen, das Nervensystem kann chronisch erkranken. Blasenstörungen und Gangstörungen.
Im Spätstadium spricht man von "chronischer Borreliose“. Es kann zu einer Vielzahl von Beschwerden kommen, z. B. Lähmungen und Missempfindungen, Nervenblockaden, MS-ähnliche Symptomatik, Gelenkschmerzen, Müdigkeit. Schmerzen im Gebiet der Rückenmuskulatur und der Bandscheiben, Schmerzen an den Kiefergelenken, Gedächtnisstörungen.
 

 

Behandlung der Borreliose mit Ganzkörper-Hyperthermie 
Borrelien sterben oberhalb einer Temperatur von 40,6 °Celsius ab. Das sind optimale Voraussetzungen für den Einsatz der Ganzkörper-Hyperthermie und können durch die Hitze - anders als die Gabe von Antibiotika - auch tief im Körper aufgespürt und abgetötet werden. 
Mit der Hyperthermie Behandlung setzen wir die Patienten über den Zeitraum von zwei bis drei Stunden einer Temperatur zwischen 40,5 bis 41,0 °C aus. Natürlich werden diese während der Behandlung intensiv von unseren Ärzten und Therapeuten begleitet und überwacht. Die hohen Temperaturen aktivieren die körpereignen „Killerzellen“, die die Bakterien umgehend ausmerzen. Diese Behandlung wird bei Bedarf wiederholt. Durch die Hyperthermie werden zudem sämtliche Stoffwechsel- und Entgiftungsvorgänge und die Durchblutung intensiv angeregt. Die Schweißbildung aktiviert die Ausscheidung von Giftstoffen. Da Fieber eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers ist macht sich die Hyperthermie diese und weitere heilsame Körperreaktionen therapeutisch nutzbar. 

Borreliosetherapie mit Laserblutbestrahlung

Die Laserblutbestrahlung ist eine minimal-invasive Therapiemöglichkeit. Bei dem Verfahren wird ein Laserlicht über einen Venenkatheter direkt in das fließende Blut geführt und verursacht so positive Veränderungen des Immunsystems. Bei fast allen Patienten zeigt sich eine allgemeine Stabilisierung und Energetisierung.  

Die Laserblutbestrahlung bei Borreliose – ist eine direkte Weiterentwicklung der Photodynamischen Lasertherapie wie sie bisher als antibakterielle photodynamische Therapie (PDT) vor allem in der Zahnmedizin angewendet und zur Zerstörung von Bakterien eingesetzt wurde. 

Bei der Laserblutbestrahlung wird, anders als bei einer Photodynamischen Lasertherapie, keine lichtsensible Substanz (Photosensitizer auf der Grundlage pflanzlicher Stoffe) in die Blutbahn gegeben, das Laserlicht wird direkt in das fließende Blut geführt, um photochemische Reaktionen hervorzurufen.

In der Borreliosebehandlung können zusätzliche Einnahme von Curcumin oder Hypercin eine erhöhte Lichtempfindlichkeit der Parasiten, Bakterien und Viren erzielen, so dass diese vernichtet werden bzw. absterben.

 

Kombinierter Therapieplan führt zum Erfolg

Um den Erfolg einer Borreliose-Behandlung zu gewährleisten, empfehlen wir einen individuell zugeschnittenen Behandlungsplan. Der Einsatz von Hyperthermie ist meist nur EIN Baustein dieses Plans, ergänzt beispielsweise durch eine Eigenbluttherapie, eine Darm-Sanierung, eventuell Bioresonanztherapie und speziell der Substitution bestimmter Mikronährstoffe wie Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und Aminosäuren. Eine Borreliose-Infektion führt immer auch zu einem Mangel der benannten Stoffe und dies wiederum führt zu einer verlangsamten Entgiftungsfunktion des Körpers und ein reduziertes Immunsystem.