Gebärmutterhalskrebs

Beim Zervixkarzinom, wie der medizinische Name für Gebärmutterhalskrebs lautet, werden Krebszellen im Gewebe des Gebärmutterhalses (Zervix) gefunden. Histologisch handelt es sich in der Mehrheit der Fälle um ein Plattenepithelkarzinom. Es ist weltweit der vierthäufigste bösartige Tumor bei Frauen. Die Häufigkeit beim Gebärmutterhalskrebs unterscheidet sich weltweit erheblich.

Die häufigste Ursache für Gebärmutterhalskrebs ist eine Infektion mit bestimmten Typen des humanen Papillomvirus (HPV).

Das Zervixkarzinom verursacht zunächst keine Schmerzen, nur gelegentlich treten leichte Schmierblutungen auf. Später weisen außergewöhnliche Blutungen, Unterleibsschmerzen und ein vergrößerter Uterus auf eine Erkrankung hin. Erst wenn der Tumor massiger wird und mit Geschwürbildung zerfällt, kommt es zu fleischwasserfarbigem, süßlich riechenden Ausfluss.

Im Frühstadium ist die vollständige Entfernung der Geschwulst ausreichend. Im fortgeschrittenen Stadium werden die Entfernung der ganzen Gebärmutter mit umliegendem Gewebe und manchmal auch weiterer Organe notwendig. Eine Untersuchung zur Früherkennung ist der PAP-Test. Auch mit Ultraschall, Computertomographie (CT), Kernspintomographie, Hysteroskopie (Endoskopie der Gebärmutter) oder Kürettage (Gewebeprobe) kann das Zervixkarzinom diagnostiziert werden.