Weichteilsarkom

Weichteilsarkome sind bösartige (maligne) Tumoren (Sarkome), die dem Weichteilgewebe des Körpers entspringen – also im Bindegewebe und in der Muskulatur. Sie sind eine relativ seltene Krebsform, bei Kindern und Jugendlichen ist ihr Anteil jedoch relativ groß. Derzeit erkranken pro Jahr etwa zwei Menschen pro 100.000 Personen neu an einem Weichteilsarkom.

Sarkome werden zuerst einmal danach eingeteilt, aus welchem Gewebe sie hervorgehen, als: Fettgewebe, Bindegewebe, Gefäße, Sehnen, Gelenkkapseln, Muskeln oder Nervenscheiden. Typische Lokalisation eines Weichteilsarkoms sind die unteren Extremitäten. Etwa 60 Prozent aller Tumoren finden sich in Armen oder Beinen. Ein Drittel der Sarkome entstehen im Rumpf. Vereinzelt finden sie sich auch im Hals- und Gesichtsbereich.

Zahlreiche Risikofaktoren für die Entstehung eines Weichteilsarkoms wurden beschrieben, sie erklären jedoch nur einen Bruchteil der Sarkome. Chemische Kanzerogene können bei der Entstehung eine Rolle spielen. Weichteilsarkome finden sich oft auch im Rahmen von genetischen Erkrankungen, auch eine familiäre Disposition scheint gegeben zu sein, wenn auch nur in geringem Ausmaß.

Für die Entstehung des Kaposi-Sarkoms wird das humane Herpesvirus (HHV) 8 verantwortlich gemacht. Dieses entfaltet seine Wirkung am schnellsten in einem immungeschwächten Organismus (Patienten mit HIV-1).

Beobachtbar ist ein überzufällig häufiges Entstehen an Körperstellen mit einer voraus gegangen Gewebeverletzung. Man findet Sarkome gehäuft in der Nähe von Operations- oder Verbrennungsnarben und an Stellen vorausgegangener Gewebstransplantationen. Daneben besteht eine deutliche Assoziation mit Bestrahlung, z. B. nach Strahlentherapie oder radioaktiver Exposition.

Raumfordernde Tumoren können je nach Lage getastet werden. Häufig klagen Patienten über Schmerzen in den betroffenen Regionen. Dies beinhaltet ein lokales Druck- oder Zuggefühl. Aber auch neurologische Beschwerden durch das Einklemmen von Nerven, bzw. Durchblutungsstörungen durch Gefäßkompressionen kommen vor.

Grundsätzlich sollte jede neuentstandene Gewebsmasse, sofern sie nicht zwingend nichtmaligner Genese ist, einer Biopsie zugeführt werden. Mit Röntgen, Computertomographie, Kernspintomographie werden Sarkome schulmedizinisch diagnostiziert. Zur Differenzialdiagnose ist jedoch immer eine Biopsie erforderlich.
 

Im Hyperthermie Zentrum Hannover empfehlen wir Ihnen folgende Therapien:

Ganzkörper-Hyperthermie

Nicht nur bei einem Weichteilsarkom besteht der heilungsfördernde Effekt der Ganzkörper-Hyperthermie darin, dass wir den Organismus sehr schnell auf hohe Temperaturen bringen können (bis max. 40,5°). Durch diese schnelle und hohe Erwärmung wird nicht nur das Immunsystem aktiviert, sondern viele entartete Zellen des Weichteilsarkoms werden durch die Höhe und das schnelle Anfluten von Wärme abgetötet. Neben der Schädigung oder Beseitigung der Krebszellen aktiviert die Ganzkörper-Hyperthermie das Immunsystem enorm und belastet den Organismus nicht. Es wird eine Immunkaskade ausgelöst, bei der sich die weißen Blutkörperchen stark vermehren und aktivieren.

Infusionen mit hochdosiertem Vitamin C

Vitamin C ist das wohl bekannteste Vitamin. Die sogenannte Ascorbinsäure ist das wichtigste Antioxidanz, d. h., es fängt schädliche freie Radikale im Körper ab und macht sie unschädlich – und schützt so die Zellen vor Entartung. Vitamin C ist aber auch unerlässlich für die Immunabwehr und für diverse Umbauprozesse im Körper. Wird Vitamin C in hochdosierter Form gegeben, können viele Krankheitsbilder positiv beeinflusst werden.

Gerson-Therapie

Die Ernährungstherapie nach Dr. Gerson zielt – gerade bei Patienten mit einem Weichteilsarkom – auf die Entgiftung des Körpers bei gleichzeitiger Zugabe von vielen frischen Nährstoffen. Die Therapie wird auch direkt bei uns im Hyperthermie Zentrum Hannover angeboten. Sie beinhaltet neben speziellen Säften, die frisch und aufwendig zubereitet und regelmäßig über den Tag verteilt eingenommen werden, im wesentlichen frisches, hochwertiges Obst und Gemüse. Dieses wird unter besonderer Berücksichtigung der darin enthaltenen Heilkraft zubereitet und teils als Frischkost, teils in speziellen Suppen oder schonend zubereitet und gedünstet gereicht. Die Gerson-Therapie ist natriumarm, eiweißarm und fettarm.

Virentherapie

Für Patienten mit Sarkomen besteht der heilungsfördernde Effekt der Onkolytische Virotherapie darin, das diese mithilfe von Viren Krebszellen zerstört. Die Virotherapie besteht aus mehreren Injektionen gemäß einem vorher festgelegten Virotherapiebehandlungsplan, Hyperthermie Zentrum Hannover von Dr. Mohamed Ali Zayen als zertifizierten Spezialisten der Virotherapie RIGVIR® durchführen werden. Eine Virotherapie erfolgt ambulant und nach einem individuell ausgearbeiteten Behandlungsplan. Je länger eine RIGVIR® Virotherapie fortgeführt wird, desto größer werden die Intervalle.