Prostatakarzinom

Prostatakrebs, 3D-Illustration, die das Auftreten von Tumoren in der Prostatadrüse zeigt, die Harnröhre komprimieren. (Quelle: Shutterstock)

Definition

Prostatakrebs, auch Prostatakarzinom genannt, ist ein bösartigen Tumor der Vorsteherdrüse des Mannes. Es ist in Deutschland unter Männern die häufigste Krebserkrankung und die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache Pro Jahr werden bundesweit etwa 63.400 Neuerkrankungen diagnostiziert.

 

Seit Jahren nimmt die Häufigkeit des Prostatakarzinoms kontinuierlich zu. Betroffen sind vor allem Männer über 50 Jahre. Inzwischen erkrankt jeder zweite Mann über 70 Jahren an Prostatakrebs.

Ursachen

Die genaue Ursache von Prostatakrebs ist nicht bekannt.

 

Als größter Risikofaktor wurde das fortschreitende Alter identifiziert:

für einen 70-jährigen Mann liegt das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, bei über sechs Prozent. Hormonelle Faktoren, Erbanlagen und der Lebensstil spielen ebenfalls eine Rolle.

 

Eine gesunde Lebensweise, Ernährung, körperliche Bewegung und die psychosoziale Situation können vorbeugend wirken (Verzicht auf Tabak, maßvoller Alkoholkonsum). 

Symptome

Die Erkrankung ist im Frühstadium symptomlos. Im fortgeschrittenen Stadium können Beschwerden wie Blasenentleerungsstörungen, Knochenschmerzen und später Gewichtsverlust und Blutarmut auftreten. Meist klagt der Patient auch dann erst über zunehmende Rückenschmerzen bzw. Symptome ähnlich denen der Prostatahyperplasie.

 

Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu folgenden Symptomen kommen: 

  • Müdigkeit

  • Abgeschlagenheit

  • Leistungsknick

  • Schwäche

 

Metastasen siedeln sich häufig in den Knochen an, insbesondere in der Wirbelsäule, und können dort starke Schmerzen verursachen.

Empfohlene Therapien

Im Frühstadium diagnostiziert, sind die Chancen für Prostatakrebs gut. Wird die Diagnose erst gestellt, wenn bereits Symptome aufgetreten sind, hat häufig schon eine Metastasierung stattgefunden, vorrangig in die lokalen Lymphknoten oder in das Skelett (Knochenmetastasen).

Meist kann der Arzt das Prostatakarzinom bei der rektalen Untersuchung als unregelmäßigen, fast steinharten Knoten tasten.

Zur Diagnosesicherung dienen die Blutuntersuchung und die Biopsie.

 

Eine Behandlung mit Aussicht auf Heilung ist möglich, wenn das entartete Gewebe die Organgrenzen noch nicht überschritten hat und keine Metastasen vorliegen.

 

Da es in der Regel erst bei fortgeschrittener Erkrankung zu Beschwerden kommt, wird in Deutschland eine regelmäßige Früherkennungsuntersuchung für Männer über 50 Jahren (ab dem 45. Lebensjahr für Männer mit positiver Familienanamnese) angeboten, um die Krebsdiagnose möglichst früh in einem noch heilbaren Stadium zu stellen.

 

Unsere Hyperthermieverfahren haben bei Prostatakrebs sehr gute Ergebnisse erzielt. 

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