IPT/ IPTLD: Insulin potenzierte Low-Dose Chemo-Therapie

Die Insulin-Potenzierte Therapie (IPT), auch Insulin Potentation Therapy Low Dose (IPTLD) genannt wird immer erfolgreicher als sanfte Alternative zu konventionellen Chemotherapien bei Krebserkrankungen und zur Behandlung bei Borreliosen und chronischen Autoimmunerkrankungen eingesetzt.


Im Gegensatz zu gesunden Zellen ernähren sich Krebszellen nahezu nur von Glukose – also Zucker. Krebszellen haben bis zu 30 Mal mehr Insulin-Rezeptoren* als normale Zellen, um den hohen Glukose- Bedarf zu decken. Krebszellen reagieren demnach viel stärker auf Insulin-Gaben wie gesunde Zellen. Die Gabe von Insulin wirkt wie ein Signal an die Krebszellen, mit der Zellteilung loszulegen. Wird zeitlich mit der Insulin-Potenzierten Therapie (IPT) begonnen, kann man einen deutlich höheren Anteil an Krebszellen genau in der der Zellteilung erreichen. Nur in der Mitose** sind die allermeisten Chemotherapeutika überhaupt wirksam. Mit Insulin kann man den Anteil an chemosensiblen Zellen im Krebsgewebe deutlich erhöhen.


Die IPT nutzt die Tatsache, dass Krebszellen gefräßiger sind als Rezeptoren. Zu Beginn der Behandlung hat der Patient einen leeren Magen, so dass sich im Blut keine Nährstoffe befinden. Der Blutzuckerspiegel wird durch die intravenöse Gabe vom Blutzucker-senkenden-Hormon gesenkt, dass sich hauptsächlich an Krebszellen festsetzt. Eine halbe Stunde später werden die Chemotherapeutika verabreicht, die gierig von den Krebszellen aufgenommen werden. Schließlich wird noch Glukose zugegeben, die den Blutzuckerspiegel wiederherstellt.


Eine Sitzung dauert zwischen zwei und drei Stunden. Der Vorteil dieser Methode ist, dass Chemotherapeutika, im Gegensatz zur traditionellen Chemotherapie,  nicht im ganzen Körper verteilt werden, sondern durch das Hormon genauer zu den Krebszellen geleitet werden. Daher kann die Dosis der verabreichten Chemotherapeutika deutlich gesenkt werden - daher die Bezeichnung der niedrigdosierten Chemotherapie. Folglich gibt es weniger oder keinen Schaden für den Organismus und auch Nebenwirkungen werden stark reduziert oder kommen nicht vor.​


Die niedrig dosierte Chemotherapie hat trotz ihrer Wirksamkeit nicht die unangenehmen Nebeneffekte einer Chemotherapie. Während konventionelle Chemotherapeutika nicht zwischen bösartigen und nicht-bösartigen Zellen unterscheiden, was bedeutet, dass hauptsächlich nicht-bösartige Zellen geschädigt werden, da sie sich regelmäßig teilen, genauso wie Krebszellen. Ebenso betroffen sind die Schleimhäute, die Haarwurzeln und besonders das Knochenmark, in dem Blut und Abwehrzellen gebildet werden. Im Vergleich zur klassischen Chemotherapie quasi keine Nebenwirkungen auf den Körper. Das Zellgift wird weniger verbreitet und erreicht hauptsächlich Krebszellen. Die massiven Schäden, die mit einer konventionellen Chemotherapie einhergehen, können vermindert werden. Eine IPT ist nicht nur an eine Chemotherapie gebunden,sondern kann auch mit biologischen Infusionen verabreicht werden.


Auch bei Behandlungen mit Antibiotika – etwa bei Borreliose – kann die IPT unterstützend wirken sein. Bakterien neigen bei chronischen Infektionen dazu, sich sozusagen in den Zellen zu verstecken, sodass Antibiotika sie kaum erreichen. Die Insulin-Potenzierte Therapie öffnet die Zellen und gibt den Antibiotika die Möglichkeit, ihre volle Wirkung zu entfalten.


IPT ist meist Teil einer Biologischen Krebstherapie oder einer Regenerationstherapie:​

IPT kann unter anderem bei den folgenden Krankheiten angewandt werden: Krebs- Infektionen-Autoimmunerkrankungen und rheumatischen Symptomkomplexen- Chronische Krankheiten- Rheuma- Störungen des Immunsystems- Multiple Sklerose- Asthma​

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*Das Hormon Insulin steuert sowohl den Stoffwechsel als auch das Wachstum. Ist diese Funktion gestört, kann das zu schweren Krankheiten führen. Die biologischen Wirkungen des Hormons werden durch ein passendes Protein auf der Zelloberfläche vermittelt – den sogenannten Insulinrezeptor.


**Mitose bedeutet Zellkernteilung, bei der am Schluss aus einer Zelle, zwei identische Tochterzellen entstehen. Beim Zeitpunkt der Mitose ist der verletzlichste Augenblick der Zelle und kann dementsprechend effektiv für eine IPT-Therapie genutzt werden.

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