Pankreaskarzinom

Pankreastumoren sind Tumoren der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Männer erkranken etwas häufiger als Frauen. Der Erkrankungsgipfel liegt zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr.

Wenn in einem bildgebenden Verfahren eine Auftreibung der Bauchspeicheldrüse gefunden wird, handelt es sich häufig um einfache Zysten oder nach Entzündungen verbliebene Pseudozysten, die nur selten Symptome verursachen und meist keiner Behandlung bedürfen. Etwa 30 Prozent der bildgebenden nachgewiesenen Raumforderungen in der Bauchspeicheldrüse sind jedoch echte Tumoren (Gewebsneubildungen).

Pankreastumoren werden nach der Verwandtschaft zum normalen Gewebe und nach dem Grad der Bösartigkeit (Malignität) eingeteilt. Drei Viertel der Tumoren entstehen im Pankreaskopf, dem am weitesten rechts, am Zwölffingerdarm gelegenen Anteil; 20 Prozent im mittleren Anteil (Korpus) und fünf Prozent im linksseitigen Ausläufer zur Milz hin, dem Pankreasschwanz.

Patienten mit chronischer Pankreatitis (meist durch langjährigen Alkoholkonsum) oder mit Diabetes mellitus, mit zystischen Veränderungen, starkem Übergewicht und Raucher tragen ein großes Erkrankungsrisiko. Auch kann eine genetische Disposition eine Rolle spielen.

Die Patienten nehmen vorerst hauptsächlich unspezifische Beschwerden, wie z. B. einen Gewichtsverlust, Mattigkeit und Leistungsknick sowie Oberbauchbeschwerden und Verdauungsstörungen wahr. Verlegt ein Karzinom die ableitenden Gallenwege, kommt es zu einem schmerzlosen Ikterus (Gelbsucht), zu wechselnder Stuhlfarbe und einer vergrößerten, nicht druckschmerzhaften Gallenblase.

Sonographie, Computertomographie (CT), Feinnadelbiopsie und evtl. Endoskopische retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP) sichern die Diagnose. Tumormarker dienen eher zur Verlaufsbeobachtung als zur eigentlichen Diagnosestellung.
 

Empfohlene Therapien für die Behandlung eines Pankreaskarzinoms:

Ganzkörper-Hyperthermie

Für Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs besteht der heilungsfördernde Effekt der Ganzkörper-Hyperthermie darin, dass wir den Organismus sehr schnell auf hohe Temperaturen bringen können (bis max. 40,5°). Durch diese schnelle und hohe Erwärmung wird nicht nur das Immunsystem aktiviert, sondern viele entartete Zellen der Bauchspeicheldrüse werden durch die Höhe und das schnelle Anfluten von Wärme abgetötet. Neben der Schädigung oder Beseitigung der Krebszellen aktiviert die Ganzkörper-Hyperthermie das Immunsystem enorm und belastet den Organismus nicht. Es wird eine Immunkaskade ausgelöst, bei der sich die weißen Blutkörperchen stark vermehren und aktivieren.

IPT - Low Dosis Chemo

Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs können im Hyperthermie Zentrum Hannover erfolgreich mit der IPT behandelt werden, welche das Blutzucker-senkende-Hormon nutzt, um Medikamente besser in Tumorzellen zu schleusen. Da die entarteten Zellen der Bauchspeicheldrüse einen höheren Grundumsatz haben als normale Körperzellen, sind sie bestrebt, Zucker nach einer Periode der Unterzuckerung schneller aufzunehmen. Der Mechanismus erfolgt über so genannte Rezeptoren. Da Tumorzellen im Pankreas wesentlich mehr Rezeptoren besitzen als  normale Körperzellen, kann eine Chemotherapie somit effektiver auf die bösartigen Zellen wirken. In der Folge können die Dosierung der gängigen Chemotherapieprotokolle deutlich reduziert und damit die Nebenwirkungen deutlich vermindert werden.

Gerson-Therapie

Die Ernährungstherapie nach Dr. Gerson zielt auf die Entgiftung des Körpers bei gleichzeitiger Zugabe von vielen frischen Nährstoffen, was für Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs besonders hilfreich ist. Sie beinhaltet neben speziellen Säften, die frisch und aufwendig zubereitet und regelmäßig über den Tag verteilt eingenommen werden, im wesentlichen frisches, hochwertiges Obst und Gemüse. Dieses wird unter besonderer Berücksichtigung der darin enthaltenen Heilkraft zubereitet und teils als Frischkost, teils in speziellen Suppen oder schonend zubereitet und gedünstet. Die Gerson-Therapie ist natriumarm, eiweißarm und fettarm.

Procain-Basen-Infusion

Die Neuraltherapie geht davon aus, dass chronische Beschwerden durch fernliegende Störfelder verursacht werden. Dabei kann jede Stelle und jedes pathologisch veränderte Organ im Organismus zum Störfeld werden. Für die Behandlung auch von Bauchspeicheldrüsenkrebs wird ein schmerzstillendes, entzündungshemmendes Lokalanästhetikum in die gestörte Gewebestruktur, vorrangig in die Head-Zonen, injiziert und bewirkt eine Entlastung in der schmerzenden Körperzone und gleichzeitig in dem mit ihr korrespondierenden Organ – in diesem Falle der Bauchspeicheldrüse.

Virentherapie

Für Patienten mit einem Pankreaskarzinom auch Bauchspeicheldrüsenkrebs genannt besteht der heilungsfördernde Effekt der Onkolytische Virotherapie darin, das diese mithilfe von Viren Krebszellen zerstört. Die Virotherapie besteht aus mehreren Injektionen gemäß einem vorher festgelegten Virotherapiebehandlungsplan, Hyperthermie Zentrum Hannover von Dr. Mohamed Ali Zayen als zertifizierten Spezialisten der Virotherapie RIGVIR® durchführen werden. Eine Virotherapie erfolgt ambulant und nach einem individuell ausgearbeiteten Behandlungsplan. Je länger eine RIGVIR® Virotherapie fortgeführt wird, desto größer werden die Intervalle.