Malignes Melanom (Schwarzer Hautkrebs)

Untersuchung des schwarzen Hautkrebses (Quelle: Shutterstock)

Definition

Schwarzer Hautkrebs oder "malignes Melanom" ist die am häufigsten tödlich verlaufende Hautkrankheit mit einer weltweit stetig stark steigenden Anzahl an Neuerkrankungen. Derzeit erkranken etwa 100.000 Menschen pro Jahr. Frauen sind im Durchschnitt 67 Jahre alt, und Männern 60 Jahre. Diese bösartigen Zellneubildung von pigmentbildenden Hautzellen neigt dazu, früh Metastasen über Lymph- und Blutbahnen zu streuen. 

Ursachen

Etwa alle sieben Jahre verdoppelt sich die Zahl der an einem Melanom erkrankten Patienten. Dies wurde früher in erster Linie auf Veränderungen der Freizeitgewohnheiten zurückgeführt. UV-Strahlung gilt als die wichtigste umweltbedingte Melanomursache. Trotz vieler Aufklärungskampagnen in den letzten zwei Jahrzehnten konnte das Schönheitsideal „braun sein = gesund sein“ noch nicht ausreichend korrigiert werden, so dass trotz gestiegenem Gesundheitsbewusstseins die Zahl der Neuerkrankungen weiter ansteigt.

Insbesondere hellhäutige Menschen mit roten und blonden Haaren und heller Augenfarbe sowie Personen mit einer generellen Neigung zu Sonnenbränden und/oder Sommersprossen sind gefährdet, an einem malignen Melanom zu erkranken. Weitere Risikofaktoren sind eine hohe Zahl gewöhnlicher Muttermale sowie ein geschwächtes Immunsystem. Der regelmäßige Besuch eines Sonnenstudios über einen langen Zeitraum, sowie intensive Sonnenbestrahlung im Kindes- und Jugendalter können die Entwicklung eines Melanoms begünstigen. 

Symptome

Maligne Melanome können sehr unterschiedlich erscheinen. Meist handelt es sich um dunkle oder schwarze (auch grau, dunkelgrau, blaugrau, violett), flache oder auch knotige Hautstellen.  

Veränderungen an der Haut verlaufen können im Laufe von Monaten bis Jahren eintreten und schrittweise verlaufen, sodass sie zunächst gar nicht auffallen. Jucken, Empfindlichkeit oder andere ungewohnte Beschwerden können im Zusammenhang mit der Entwicklung eines Melanoms stehen. Beim Fortschreiten der Erkrankung können Blutungen und die Entwicklung grober Geschwüre vorkommen. 

Empfohlene Therapien

Ein Arzt mit entsprechender Erfahrung kann meist durch Sichtung der verdächtigen Hautpartie feststellen, ob es sich um ein malignes Melanom handelt oder nicht. Im Zweifelsfall wird das verdächtige Hautareal im Ganzen mit einem entsprechenden Sicherheitsabstand entnommen und zur Sicherung der Diagnose unter dem Mikroskop untersucht. Ansonsten halten sich Ärzte an die ABCDE-Regel:

A = Asymmetrie,
B = Begrenzung unregelmäßig,
C = Colorit (Farbe) innerhalb der Läsion variierend,
D = Durchmesser größer als 5 mm,
E = Erhabenheit, neu und in kurzer Zeit entstanden auf sonst flachem Grund.

Ab einer Tumordicke von einem Millimeter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die benachbarten Lymphknoten befallen sind. 

Je nach Schwere der Erkrankung können ganzheitliche Therapieverfahren wie die Ganzkörper-Hyperthermie oder Virotherapie zur Verbesserung des Allgemeinzustands beitragen und die Erhöhung der Genesungschancen verbessern. In jedem Fall ist eine Stärkung und Stimulierung des Immunsystems angeraten. 

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