Fibromyalgie (FMS)

Schmerzen der Gelenke Konzept als Skelett-und Muskelanatomie mit einer Gruppe von schmerzhaften Gelenken als Symbol für schmerzhafte Verletzungen oder Arthritis Krankheit für die medizinische Versorgung mit 3D-Illustrationselementen. (Quelle: Shutterstock)

Definition

Fibromyalgie (eigentlich: Fibromyalgie-Syndrom) ist ein Symptom-Komplex mit mechanisch nicht erklärbaren Schmerzsymptomatiken, die den gesamten Körper betreffen können. 

Fibromyalgie ist eine chronische und in der Regel unheilbare Erkrankung. Sie ist durch weit verbreitete Schmerzen mit wechselnder Lokalisation in der Muskulatur und um die Gelenke, durch Rückenschmerzen und auch Druckschmerzempfindlichkeit charakterisiert. Oft begleitet von anhaltender Müdigkeit und Erschöpfung, Schwäche und Konzentrationsstörungen bis hin zum Erschöpfungssyndrom und Schlafstörungen. 

 

Vom Fibromyalgie-Syndrom sind mehrheitlich Frauen betroffen. Es tritt meist zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr auf.

 

Obwohl diese chronische Krankheit in den letzten Jahren immer bekannter wurde, ist  Fibromyalgie keine Modeerscheinung. Bereits im 19. Jahrhundert wird von einer Krankheit berichtet, die mit Schmerz und Erschöpfung einhergeht. Man nannte sie Neurasthenie der nervösen Erschöpfung.

Ursachen

Die Ursache für eine Erkrankung an Fibromyalgie ist unklar; eine Störung schmerzverarbeitender Systeme im zentralen Nervensystem mit der Folge einer erniedrigten Schmerzschwelle wird in Betracht gezogen, auch eine chronische Stressreaktion, die nicht richtig ausgeglichen werden kann wird diskutiert. Zudem sind viele der Fibromyalgie-Patienten sind adipös.

Symptome

Typisch für die Fibromyalgie sind druckschmerzhafte Sehnenansätze und Muskeln (so genannte "Tenderpoints") und vegetative Störungen, wie Morgensteifigkeit, allgemeine Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Schlafstörungen.

 

Zu den häufig vorzufindenden Begleitsymptomen gehören Schwellungsgefühle in den Händen, Füßen oder dem Gesicht, Reizdarm, Reizmagen, Kopfschmerzen, Trockenheit bzw. Überempfindlichkeit der Schleimhäute.

 

Hinzu können Atembeschwerden, Reizblase, Kopf- und Gesichtsschmerzen, Taubheitsgefühlen oder Kribbeln in den Gliedern kommen, trockene Schleimhäute, Vergesslichkeit, Juckreiz, Neurodermitis, "Restless-Leggs", starkes nächtliches Schwitzen mit völlig durchnässter Bettwäsche ...

 

Die Beschwerden verstärken sich durch körperliche Überlastung, aber auch durch völlige Ruhe sowie durch Stress und Kälte. Eine Neigung zu Depressionen, Ängsten sowie Kontaktstörungen lässt sich in einigen Fällen beobachten.

 

Die Diagnose basiert auf dem klinischen Befund der Druckschmerzpunkte: 11 von 28 müssen positiv sein. Organ- und Gewebeschäden sind bisher nicht nachweisbar. Laborwerte wie BSG, Rheumafaktor und antinukleäre Antikörper sind normal.

Empfohlene Therapien

Bei älteren Patientinnen ist gelegentlich eine Besserung der Beschwerden zu beobachten. Allerdings sind auch chronische Krankheitsverläufe bis zur Invalidisierung möglich. 

 

Aus schulmedizinischer Sicht ist Fibromyalgie unheilbar – doch ein ganzheitliches Therapiekonzept, das beispielsweise aus Akupunktur, Eigenbluttherapie, Entgiftung und Bewegungsprogrammen besteht, kann nicht nur eine deutliche Besserung der für die Patienten oft unerträglichen Schmerzen bewirken, sondern auch eine Heilung begünstigen. 

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