Dickdarmkrebs

Als Darmkrebs bezeichnet man alle bösartigen Tumore des Darmes. Das Kolonkarzinom ist in Deutschland bei Männern und Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung, an der mehr als sechs Prozent aller Deutschen im Laufe ihres Lebens erkranken. Kolorektale Karzinome verursachen zunächst sehr selten Symptome, sie entstehen fast immer aus anfangs gutartigen Darmpolypen.

Darmkrebs ist häufig sehr lange symptomlos. Erst wenn der Tumor in größerem Maße blutet oder wenn er den Darm nennenswert einengt, kommt es zu typischen Symptomen, wie Blut oder Schleim im Stuhl. Auch Darmkrämpfe, Bleistift- oder Ziegenköttelstuhl, Durchfälle und Verstopfungen sowie häufig quälende Flatulenz können Anzeichen für eine Darmkrebserkrankung sein. Durch den Blutverlust kann es zur Anämie (Blutarmut) und somit auch zu Leistungsabfall, Müdigkeit und allgemeiner Schwäche kommen. Infolge der Tumorerkrankung erleiden viele Patienten starken Gewichtsverlust, eventuell bis hin zur Entwicklung einer Tumorkachexie (Auszehrung).

Das einzige Frühsymptom sind unsichtbare (okkulte) Blutungen, die mit Stuhltests festgestellt werden können. In einigen Ländern wird dieser Test als Screening für Darmkrebs benutzt. 85 bis 90 Prozent der bösartigen Darmtumoren sind Adenokarzinome des Dickdarmes, die sich aus den Drüsen der Darmschleimhaut ableiten. Oft finden sich bei Entdeckung des Tumors bereits ein zentrales Geschwür (Ulcus) und ein Gewebsuntergang (Nekrose).

Die wichtigsten Risikofaktoren sind hohes Alter und das Vorkommen von Dickdarmpolypen. Diese entarten häufig. Auch kann eine allgemeine genetische Prädisposition nicht ausgeschlossen werden:Familienmitglieder mit Darmkrebs in direkter Linie haben ein etwa dreifach erhöhtes Erkrankungsrisiko. Ebenfalls gefährdet sind Patienten mit Colitis ulcerosa, insbesondere bei Befall des gesamten Dickdarms. Auch Patienten mit Morbus Crohn tragen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung ein geringfügig erhöhtes Darmkrebsrisiko.

Außerdem gilt eine Fehlernährung als eine mögliche Ursache für Darmkrebs. Dazu zählen eine übermäßige Kalorienzufuhr, fett- und fleischreiche Kost sowie ballaststoffarme Nahrung.

In den Industrieländern hat die Anzahl der Darmkrebsneuerkrankungen in den letzten 30 Jahren deutlich zugenommen. Mit einer jährlichen Anzahl von Neuerkrankungen in Höhe von etwa 20 bis 40 pro 100.000 Einwohner ist der Darmkrebs eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen in Mitteleuropa. Die weltweite Zahl an Neuerkrankungen wird auf eine Million pro Jahr geschätzt. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen, das Geschlechtsverhältnis beträgt etwa 60:40.
 

Im Hyperthermie Zentrum Hannover empfehlen wir für die Behandlung von Dickdarmkrebs folgende Therapien:

Ganzkörper-Hyperthermie

Für Patienten mit Dickdarmkrebs besteht der heilungsfördernde Effekt der Ganzkörper-Hyperthermie darin, dass wir den Organismus sehr schnell auf hohe Temperaturen bringen können (bis max. 40,5°). Durch diese schnelle und hohe Erwärmung wird nicht nur das Immunsystem aktiviert, sondern viele entartete Zellen des Kolonkarzinoms werden durch die Höhe und das schnelle Anfluten von Wärme abgetötet. Neben der Schädigung oder Beseitigung der Krebszellen aktiviert die Ganzkörper-Hyperthermie das Immunsystem enorm und belastet den Organismus nicht. Es wird eine Immunkaskade ausgelöst, bei der sich die weißen Blutkörperchen stark vermehren und aktivieren.

Lokoregionale Hyperthermie

Bei Darmkrebs empfiehlt sich auch die ausschließlich regional wirksame Hyperthermie, deren Effekt darin besteht, dass die betroffene Region schnell auf hohe Temperaturen (40 bis max. 44 °C) erwärmt wird. Durch diese Erhitzung wird das Immunsystem aktiviert. Zudem werden viele entartete Zellen des Dickdarmtumors geschädigt bzw. abgetötet. In unserer Praxis im Hyperthermie Zentrum Hannover bieten wir je nach Diagnose diese Teilkörper-Hyperthermie an, bei der gezielt nur geschädigtes bzw. entartetes Gewebe überwärmt wird, wodurch wir unseren Patienten eine überaus schonende Behandlung garantieren.

IPT - Low Dosis Chemo

Patienten mit Dickdarmkrebs können im Hyperthermie Zentrum Hannover erfolgreich mit der IPT behandelt werden, welche das Blutzucker-senkende-Hormon nutzt, um Medikamente wie Chemotherapeutika besser in Tumorzellen zu schleusen. Da die entarteten Zellen des Kolonkarzionoms einen höheren Grundumsatz haben als normale Körperzellen, sind sie bestrebt, Zucker nach einer Periode der Unterzuckerung schneller aufzunehmen. Der Mechanismus erfolgt über so genannte Rezeptoren. Da Tumorzellen im Dickdarm wesentlich mehr Rezeptoren besitzen als  normale Körperzellen, kann eine Chemotherapie somit effektiver auf die bösartigen Zellen wirken. In der Folge können die Dosierung der gängigen Chemotherapieprotokolle deutlich redziert und damit die Nebenwirkungen deutlich vermindert werden.

Infusionen mit hochdosiertem Vitamin C

Im Hyperthermie Zentrum Hannover behandeln wir Patienten mit Dickdarmkrebs erfolgreich mit hochdosiertem Vitamin C. Die sogenannte Ascorbinsäure ist das wohl bekannteste Vitamin – und das wichtigste Antioxidanz, d. h., es fängt schädliche freie Radikale im Körper ab und macht sie unschädlich – und schützt so die Zellen vor Entartung. Vitamin C ist aber auch unerlässlich für die Immunabwehr und für diverse Umbauprozesse im Körper. Wird Vitamin C in hochdosierter Form gegeben, kann die Behandlung des Kolonkarzinoms positiv beeinflusst werden.

Ozon-Therapie

Nach unseren Erfahrungen im Hyperthermie Zentrum Hannover sprechen unsere Patienten mit Darmkrebs besonders gut auf die Ozon-Therapie an. Ozon ist ein dreiatomiges Sauerstoff-Molekül. Seine keimabtötende und desinfizierende Wirkung ist wissenschaftlich belegt. Bei der Ozon-Behandlung macht man sich das akute Sauerstoffproblem der entarteten Zellen des Tumors zunutze. Dem Patienten wird Blut aus der Vene abgenommen. Dieses Blut wird ungerinnbar gemacht und mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch vermengt. Das derart angereicherte Blut wird in die Vene zurückgeführt.

Virentherapie

Für Patienten mit Darmkrebs besteht der heilungsfördernde Effekt der Onkolytische Virotherapie darin, das diese mithilfe von Viren Krebszellen zerstört. Die Virotherapie besteht aus mehreren Injektionen gemäß einem vorher festgelegten Virotherapiebehandlungsplan, Hyperthermie Zentrum Hannover von Dr. Mohamed Ali Zayen als zertifizierten Spezialisten der Virotherapie RIGVIR® durchführen werden. Eine Virotherapie erfolgt ambulant und nach einem individuell ausgearbeiteten Behandlungsplan. Je länger eine RIGVIR® Virotherapie fortgeführt wird, desto größer werden die Intervalle.