Brustkrebs

Brustkrebs ist der häufigste bösartige Tumor der Brustdrüse des Menschen. Er kommt hauptsächlich bei Frauen vor; nur etwa jede hundertste dieser Krebserkrankungen tritt bei Männern auf. In den westlichen Staaten ist Brustkrebs die häufigste Krebsart bei Frauen. Nahezu jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an einem Mammakarzinom, wie der medizinische Name lautet.

 

Die meisten Erkrankungen treten nach heutigem Kenntnisstand sporadisch, d. h. zufällig, auf. Es gibt aber sowohl erbliche als auch erworbene Risikofaktoren. So werden Zusammenhänge mit dem Hormonhaushalt angenommen. Bei einem Teil der Frauen liegt eine genetische Disposition vor – bei familiärer Häufung muss daran gedacht werden. In diesen Fällen kann eine Chromosomenanalyse veranlasst werden. Der Altersgipfel der Erkrankung liegt zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr, doch bekommen auch schon junge Frauen unter 30 Jahren ein Mammakarzinom.

 

Leitsymptom des Mammakarzinoms ist der nicht druckschmerzhafte Knoten in der Brust, besonders wenn er fest, höckrig und unverschieblich mit der Haut verwachsen ist. Bei einem hautnahen Tumor oder in fortgeschrittenem Krankheitsstadium können auch eine Rötung oder ein umschriebener (Druck-)Schmerz auftreten.

 

Eine Sonographie der Brüste und/oder Mammographie geben bei dem Verdacht auf Mammakarzinom Aufschluss über den Zustand des Gewebes, eine Biopsie sichert die Diagnose. Neben der Heilung sind der Erhalt der betreffenden Brust und vor allem der Lebensqualität erklärtes Ziel der medizinischen Behandlung.

Im Hyperthermie Zentrum Hannover empfehlen wir für die Behandlung von Brustkrebs folgende Therapien:

Ganzkörper-Hyperthermie

Für Patient(inn)en mit Brustkrebs besteht der heilungsfördernde Effekt der Ganzkörper-Hyperthermie darin, dass wir den Organismus sehr schnell auf hohe Temperaturen bringen können (bis max. 40,5°). Durch diese schnelle und hohe Erwärmung wird nicht nur das Immunsystem aktiviert, sondern viele entartete Zellen des Mammakarzinoms werden durch die Höhe und das schnelle Anfluten von Wärme abgetötet. Neben der Schädigung oder Beseitigung der Krebszellen aktiviert die Ganzkörper-Hyperthermie das Immunsystem enorm und belastet den Organismus nicht. Es wird eine Immunkaskade ausgelöst, bei der sich die weißen Blutkörperchen stark vermehren und aktivieren.

Lokoregionale Hyperthermie

Bei Brustkrebs empfiehlt sich auch die ausschließlich regional wirksame Hyperthermie, deren Effekt darin besteht, dass die betroffene Region schnell auf hohe Temperaturen (40 bis max. 44 °C) erwärmt wird. Durch diese Erhitzung wird das Immunsystem aktiviert. Zudem werden viele entartete Zellen des Mammakarzinoms geschädigt bzw. abgetötet. In unserer Praxis im Hyperthermie Zentrum Hannover bieten wir je nach Diagnose diese Teilkörper-Hyperthermie an, bei der gezielt nur geschädigtes bzw. entartetes Gewebe überwärmt wird, wodurch wir unseren Patient(inn)en eine überaus schonende Behandlung garantieren.

Photodynamische Therapie

Unseren Patienten mit Brustkrebs empfehlen wir (bei gutem Zugang) im Hyperthermie Zentrum Hannover die photodynamischen Therapie (PDT), bei der gezielt kranke Zellen mit Licht zerstört werden. Bei dem Verfahren wird eine lichtaktivierbare Substanz (ein so genannter Photosensitizer) injiziert. Dies löst in Kombination mit Licht einer speziellen Wellenlänge in den kranken Zellen eine chemische Reaktion aus, die zum Zelltod führt. Das umliegende gesunde Gewebe wird geschont.

Ozon-Therapie

Nach unseren Erfahrungen im Hyperthermie Zentrum Hannover sprechen unsere Patienten mit Brustkrebs besonders gut auf die Ozon-Therapie an. Ozon ist ein dreiatomiges Sauerstoff-Molekül. Seine keimabtötende und desinfizierende Wirkung ist wissenschaftlich belegt. Bei der Ozon-Behandlung macht man sich das akute Sauerstoffproblem der entarteten Zellen des Tumors zunutze. Dem Patienten wird Blut aus der Vene abgenommen. Dieses Blut wird ungerinnbar gemacht und mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch vermengt. Das derart angereicherte Blut wird in die Vene zurückgeführt.

IPT- Low Dosis Chemo

Patienten mit Brustkrebs können im Hyperthermie Zentrum Hannover erfolgreich mit der IPT behandelt werden, welche das Blutzucker-senkende-Hormon nutzt, um Medikamente wie Chemotherapeutika besser in Tumorzellen zu schleusen. Da die entarteten Zellen des Brustkarzionoms einen höheren Grundumsatz haben als normale Körperzellen, sind sie bestrebt, Zucker nach einer Periode der Unterzuckerung schneller aufzunehmen. Der Mechanismus erfolgt über so genannte Rezeptoren. Da Tumorzellen im Brust wesentlich mehr Rezeptoren besitzen als  normale Körperzellen, kann eine Chemotherapie somit effektiver auf die bösartigen Zellen wirken. In der Folge können die Dosierung der gängigen Chemotherapieprotokolle deutlich reduziert und damit die Nebenwirkungen deutlich vermindert werden.

Infusionen mit hochdosiertem Vitamin C

Im Hyperthermie Zentrum Hannover behandeln wir Patient(inn)en mit Brustkrebs erfolgreich mit hochdosiertem Vitamin C. Die sogenannte Ascorbinsäure ist das wohl bekannteste Vitamin – und das wichtigste Antioxidanz, d. h., es fängt schädliche freie Radikale im Körper ab und macht sie unschädlich – und schützt so die Zellen vor Entartung. Vitamin C ist aber auch unerlässlich für die Immunabwehr und für diverse Umbauprozesse im Körper. Wird Vitamin C in hochdosierter Form gegeben, kann die Behandlung des Mammakarzinoms positiv beeinflusst werden.