Bronchialkarzinom – Nichtkleinzelliges

Beim "Nichtkleinzelligen" Bronchialkarzinom handelt es sich um einen epithelialen Tumor, ausgehend von den Alveolen (Lungenbläschen), den Bronchien oder der Trachea (Luftröhre).

Der Begriff „Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom“ (non small cell lung carcinoma, NSCLC) fasst mehrere Formen von Lungenkrebs zusammen. Die meisten Lungenkrebs-Patienten haben ein sogenanntes nicht-kleinzelliges Karzinom. 

Lungenkrebs ist die heute dritthäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Rauchen ist der größte vermeidbare Risikofaktor. Tabak enthält über 4800 Substanzen von denen etwa 90 entweder nachgewiesenermaßen Krebs erzeugen oder im Verdacht stehen, Krebs hervorzurufen. Auch auch das in älteren Gebäuden vorkommende Gift Radon und die Belastung mit Feinstaub stehen im Verdacht, Lungenkrebs zu begünstigen. 

Die Symptome

Lungenkrebs ruft meist erst Beschwerden hevor, wenn der die Erkrankung schon weit fortgeschritten ist. Symtome können sein: länger als drei Wochen anhaltender, ungeklärter Husten. Chronischer Husten, der sich weiter verschlimmert. Auswurf mit oder ohne Blut. Unklares Fieber, Atemnot, Brustschmerzen, Abgeschlagenheit, Gewichtsverlust, Leistungsminderung, Heiserkeit, Schluckbeschwerden, Knochenschmerzen und Lymphknotenschwellungen.

Das Bronchialkarzinom ist für rund 25 Prozent aller Krebstodesfälle verantwortlich. Durch Einschränkung des Hauptrisikofaktors Rauchen könnte ein Großteil dieser Todesfälle vermieden werden.

Diagnostiziert wird Lungenkrebs mit Hilfe von Röntgen, Computertomographie, Lungenfunktionsdiagnostik wie Spirometer, Blutgasanalyse oder Perfusionsszintigraphie. Des Weiteren werden öfter Mediastinoskopien (Betrachten des oberen Brustraumes) und Punktionen durchgeführt.