Bronchialkarzinom – Nichtkleinzelliges

Lungenkrebs. (Quelle: Shutterstock)

Definition

Der Begriff „Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom“ (non small cell lung carcinoma, NSCLC) fasst mehrere Formen von Lungenkrebs zusammen.

Die meisten Lungenkrebs-Patienten haben ein so genanntes nicht-kleinzelliges Karzinom, ein epithelialer Tumor, ausgehend von den Alveolen (Lungenbläschen), den Bronchien oder der Trachea (Luftröhre).

 

Im Gegensatz zum kleinzelligen Bronchialkarzinom wächst die nichtkleinzellige Krebsart langsamer und hat so insgesamt bessere Heilungschancen und Prognosen. 

Lungenkrebs ist die heute dritthäufigste Krebserkrankung (nach Darm- und Brustkrebs) in Deutschland.

Rauchen ist der größte vermeidbare Risikofaktor. Tabak enthält über 4800 Substanzen von denen etwa 90 entweder nachgewiesenermaßen Krebs erzeugen oder im Verdacht stehen, Krebs hervorzurufen. Auch auch das in älteren Gebäuden vorkommende Gift Radon und die Belastung mit Feinstaub stehen im Verdacht, Lungenkrebs zu begünstigen. 

Ursachen

Das Bronchialkarzinom ist für rund 25 Prozent aller Krebstodesfälle verantwortlich.

 

Für die Entstehung von Lungenkrebs spielen mehrere Einflüsse eine Rolle, in erster Linie aber tragen schädigende Substanzen, die mit der Atemluft in die Lunge gelangen zur Entstehung bei.

 

Je länger ein Patient Tabak konsumiert, umso wahrscheinlicher ist es, dass die Zellen des Lungengewebes nach und nach geschädigt werden und bis sie sich in Krebszellen umwandeln.

Bei Männern gehen neun von zehn, bei Frauen ca. sechs von zehn Lungenkrebserkrankungen auf aktives Rauchen zurück. 

Symptome

Lungenkrebs ruft meist erst Beschwerden hervor, wenn der die Erkrankung schon weit fortgeschritten ist und selbst dann sind sie meistens sehr unspezifisch und können auch unterschiedliche Krankheiten hindeuten.

 

Symptome können sein: länger als drei Wochen anhaltender, ungeklärter Husten. Chronischer Husten, der sich weiter verschlimmert. Auswurf mit oder ohne Blut. Unklares Fieber, Atemnot, Brustschmerzen, Abgeschlagenheit, Gewichtsverlust, Leistungsminderung, Heiserkeit, Schluckbeschwerden, Knochenschmerzen und Lymphknotenschwellungen. 

Diagnostiziert wird Lungenkrebs mit Hilfe von Röntgen, Computertomographie, Lungenfunktionsdiagnostik wie Spirometer, Blutgasanalyse oder Perfusionsszintigraphie. Des Weiteren werden öfter Mediastinoskopien (Betrachten des oberen Brustraumes) und Punktionen durchgeführt.

Empfohlene Therapien

Die Behandlungen richten sich nach dem Tumor-Typ und danach wie fortgeschritten die Krankheit ist. Einer Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung sollte zur Verbesserung der Heilungschancen in jedem Fall eine immuntherapeutische Behandlung folgen oder diese begleiten. 

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