Insulin potenzierte Chemotherapie (IPT)
Eine intelligente und deutlich schonendere Variante der "normalen" Chemotherapie ist das Verfahren der Insulin Potenzierten Therapie. Dabei werden chemotherapeutische Substanzen mit Insulin kombiniert, welches die Zellen öffnet. Das hat den Vorteil, dass etwa nur noch ein Fünftel der üblicherweise benutzten chemotherapeutischen Substanzen verwendet werden müssen, um einen ähnlichen Effekt wie bei der Chemotherapie zu erzielen.
Bei der IPT wird die Tatsache ausgenutzt, dass Krebszellen gefräßiger sind als Insulinrezeptoren. So sind bei Brustkrebs die Erfolgsaussichten besonders hoch, da Brustkrebszellen bis zu 20mal mehr Insulinempfindliche Rezeptoren haben, als normale Zellen.
Ablauf der Behandlung:
Die Therapie wird bei uns im Hyperthermiezentrum Hannover durchgeführt und dauert zwischen 1 und 3 Stunden.
Der Patient erscheint nüchtern, das heißt, im Blut sind keine Nährstoffe. Der Blutzuckerspiegel wird durch die intravenöse Gabe von Insulin hinabgesenkt, welches sich vermehrt an den Krebszellen ablagert. Dockt das Insulin nun an den Zellen an, glauben die Krebszellen, es sei „Essenszeit“ und werden sehr hungrig. Sie sind bereit, alles kritiklos aufzunehmen, was kommt.
In diesem Zustand des kritiklosen Öffnens werden die Krebszellen nun mit Chemotherapie gefüttert, die jedoch nur sehr gering dosiert wird und wesentlich gezielter zu den Krebszellen gelangen kann, als bei einer herkömmlichen Chemotherapie. Es kommt zu geringeren bis keinen Schädigungen des Organismus und auch die Nebenwirkungen fallen wesentlich geringer aus, bzw. treten gar nicht auf.
Im Anschluss an die Behandlung wird durch die Gabe von Glukose der Blutzuckerspiegel wieder angehoben.
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Die Wirkung von Insulin
Um das Verfahren der Insulinpotenzierten Therapie zu verstehen, ist es zunächst notwendig, die Wirkungsweise von Insulin zu begreifen. Das körpereigene Hormon Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse hergestellt und ist verantwortlich für den Transport der Nährstoffe aus dem Blut in die Zelle. Insulin dockt an der Zelle an und öffnet diese, so dass die Nährstoffe hineingelangen können. Einer der Unterschiede zwischen normalen und Krebszellen besteht darin, dass Krebszellen wesentlich mehr Insulinrezeptoren, also Andockstellen für Insulin haben, als normale Zellen. Das bedeutet, dass Krebszellen um ein Vielfaches gefräßiger sind als normale Zellen. Werden dem Organismus Nährstoffe zugeführt, gelangen dieses nun vorrangig zu den Krebszellen, die sich gierig auf sie stürzen. Sie fressen dem Organismus also in zunehmendem Maße die Nährstoffe weg, was dazu führt, dass der Patient immer schwächer und kraftloser wird.
Die Vorteile der IPT auf einen Blick
- Es gibt keine oder fast keine Nebenwirkungen durch die geringere Dosis an Chemotherapeutika.
- Das Zellgift wird weniger gestreut und gelangt hauptsächlich zu den Krebszellen, wo es auch hin soll.
- Insulin ist ein nährendes Hormon, das heißt, es hemmt den Fettabbau und baut den Organismus auf. So wirkt es dem krebsbedingten körperlichen Verfall entgegen. Mit Insulin behandelte Patienten bekommen wieder Appetit und fühlen sich allgemein besser.
- Drastische Schädigungen des Organismus, die oft durch hohe Gaben von Zytostatika auftreten, gibt es nicht.
- Durch das Insulin werden die Krebszellen gewissermaßen „ausgetrickst“, das heißt, sie fressen kritiklos alles was kommt. Dadurch kommt es erst viel später zu einer Gewöhnung der Zellen an das Zellgift als bei der herkömmlichen Chemotherapie.
- Die IPT ist nicht an Chemotherapie gebunden. Es können auch andere, weniger giftige Substanzen angewendet werden, die aus dem Naturheilsektor stammen.