
In der heutigen alternativen Krebstherapie findet eine Methode Verwendung, die bereits im 18. Jahrhundert von dem italienischen Biophysiker Luigi Galvani (1737 – 1798) entdeckt wurde. Galvani war in seiner Zeit ein bekannter Arzt und Anatom, der einen Zusammenhang zwischen Muskelbewegungen und Strom entdeckt hat und schwachen Strom zur Behandlung unterschiedlicher Krankheiten anwandte. Diese nach Galvano benannte Therapie wurde in den folgenden Jahrhunderten weiter perfektioniert. Sie findet in der Orthopädie und Neurologie breite Anwendung bei der Behandlung von Gelenkentzündungen und Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparats. In der Krebsbehandlung dagegen ist die Anwendung des galvanischen Stromes relativ neu und geht auf Forschungsarbeiten der Mediziner Rudolf Pekar und Björn Nordenström zurück. Nordenström war es schließlich, der die von ihm als Elektro-Chemo-Therapie (BET/ECT) benannte Behandlungsform 1988 nach China einführte. Dort wird die effektive und kostengünstige Therapie mittlerweile in über 108 Kliniken durchgeführt. Aber auch in Deutschland, Österreich, Dänemark, USA, Italien und China wird die Therapiemethode mit Erfolg angewendet.
Grundlagen der BET/ECT
Bei der BET/ECT werden die Tumorzellen nicht operativ, sondern nicht-invasiv mittels Gleichstrom abgetötet. Stark vereinfacht ausgedrückt, funktioniert die Tumorbekämpfung per elektrischem Strom folgendermaßen: legt man an einen Tumor mittels zweier Elektoden einen Strom an, so fließt dieser (nach dem Prinzip des geringsten Widerstandes) eher durch die Tumorzellen, als durch das gesunde Gewebe. So wandern positiv geladene Ionen H+ und Na+ zur Kathode, und negativ geladene Ionen, wie Cl- zur Anode. Durch diese Depolarisation entsteht innerhalb der Krebszelle Salzsäure, welche die Zellmembran zerstört. Werden Stromstäke und -Spannung entsprechend hoch gewählt, so ergeben sich dadurch in den betroffenen Zellen ph-Werte, die weit außerhalb des phyiologischen Bereiches liegen.

Behandlung
Die BET/ECT ist eine ausgesprochen schonende Behandlung mit keinerlei Nebenwirkungen.
Bei der eigentlichen Behandlung wird der Tumor mit flachen Elektroden belegt. Lokal begrenzt fließt durch diese leichter Gleichstrom, das Tumorgewebe wird unter Strom gesetzt. Damit wird die höhere Leitfähigkeit der Tumorzellen ausgenutzt. Der durchfließende Gleichstrom verändert den pH-Wert der Zellen, ihre Membranen werden zerstört. Der Tumor stirbt ab. Sitzt der Krebstumor, wie bei Hautkrebs, an der Oberfläche, wird er vom Körper abgestoßen. Im Inneren des Körpers sorgen körpereigene Fresszellen für den Abtransport der abgestorbenen Zellen. Das Gute an dieser Form der Behandlung ist, dass die zellzerstörenden Effekte ausschließlich im Tumorgewebe wirken. Betroffene Organe, sowie das angrenzende Gewebe, werden nicht verletzt. Eine positive Nebenwirkung dieser Krebstherapie ist die Aktivierung des Immunsystems, da bei der Prozedur Tumorantigene freigesetzt werden. Diese Antigene locken weitere Immunzellen an, die den Abbau der Krebszellen weiter beschleunigen.
Die Therapie wird in der Regel ambulant durchgeführt und dauert zwischen 1 und 3 Stunden. Der Patient wird während der gesamten Behandlungszeit ständig überwacht, der Therapieverlauf erfolgt computergesteuert. Schmerzen verspürt der Patient nicht, nur ein leichtes Kribbeln ist in Einzelfällen festzustellen. Nebenwirkungen sind bis jetzt keine festgestellt worden. Nach der Behandlung kann der Patient eigenständig nach Hause gehen.
Was ist behandelbar?
Besonders gut geeignet ist die BET/ECT für oberflächliche oder tiefergelegene, mit einer Nadelelektrode zu erreichende Tumorarten, die nicht operabel sind.
Dazu gehören:
Bei Patienten mit Herzschrittmacher ist ein Herzspezialist zu kontaktieren!
Um die BET/ECT erfolgreich einsetzen zu können, muss der behandelnde Arzt mit den grundlegenden elektrischen Zusammenhängen vertraut sein, die im Körper stattfinden. Nur dann kann er erkennen, ob eine Behandlung erfolgreich ist und durchgeführt werden kann. Zur Therapieanwendung ist also eine entsprechende Schulung notwendig. Gerne bieten wir Ihnen die BET/ECT in unserer Praxis unter der Aufsicht geschulter Mitarbeiter an.
Galvanotherapie.pdf

Galvanotherapie
Elektrochemische Tumortherapie (BET/ECT)In der heutigen alternativen Krebstherapie findet eine Methode Verwendung, die bereits im 18. Jahrhundert von dem italienischen Biophysiker Luigi Galvani (1737 – 1798) entdeckt wurde. Galvani war in seiner Zeit ein bekannter Arzt und Anatom, der einen Zusammenhang zwischen Muskelbewegungen und Strom entdeckt hat und schwachen Strom zur Behandlung unterschiedlicher Krankheiten anwandte. Diese nach Galvano benannte Therapie wurde in den folgenden Jahrhunderten weiter perfektioniert. Sie findet in der Orthopädie und Neurologie breite Anwendung bei der Behandlung von Gelenkentzündungen und Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparats. In der Krebsbehandlung dagegen ist die Anwendung des galvanischen Stromes relativ neu und geht auf Forschungsarbeiten der Mediziner Rudolf Pekar und Björn Nordenström zurück. Nordenström war es schließlich, der die von ihm als Elektro-Chemo-Therapie (BET/ECT) benannte Behandlungsform 1988 nach China einführte. Dort wird die effektive und kostengünstige Therapie mittlerweile in über 108 Kliniken durchgeführt. Aber auch in Deutschland, Österreich, Dänemark, USA, Italien und China wird die Therapiemethode mit Erfolg angewendet.
Grundlagen der BET/ECT
Bei der BET/ECT werden die Tumorzellen nicht operativ, sondern nicht-invasiv mittels Gleichstrom abgetötet. Stark vereinfacht ausgedrückt, funktioniert die Tumorbekämpfung per elektrischem Strom folgendermaßen: legt man an einen Tumor mittels zweier Elektoden einen Strom an, so fließt dieser (nach dem Prinzip des geringsten Widerstandes) eher durch die Tumorzellen, als durch das gesunde Gewebe. So wandern positiv geladene Ionen H+ und Na+ zur Kathode, und negativ geladene Ionen, wie Cl- zur Anode. Durch diese Depolarisation entsteht innerhalb der Krebszelle Salzsäure, welche die Zellmembran zerstört. Werden Stromstäke und -Spannung entsprechend hoch gewählt, so ergeben sich dadurch in den betroffenen Zellen ph-Werte, die weit außerhalb des phyiologischen Bereiches liegen.

Behandlung
Die BET/ECT ist eine ausgesprochen schonende Behandlung mit keinerlei Nebenwirkungen.
Bei der eigentlichen Behandlung wird der Tumor mit flachen Elektroden belegt. Lokal begrenzt fließt durch diese leichter Gleichstrom, das Tumorgewebe wird unter Strom gesetzt. Damit wird die höhere Leitfähigkeit der Tumorzellen ausgenutzt. Der durchfließende Gleichstrom verändert den pH-Wert der Zellen, ihre Membranen werden zerstört. Der Tumor stirbt ab. Sitzt der Krebstumor, wie bei Hautkrebs, an der Oberfläche, wird er vom Körper abgestoßen. Im Inneren des Körpers sorgen körpereigene Fresszellen für den Abtransport der abgestorbenen Zellen. Das Gute an dieser Form der Behandlung ist, dass die zellzerstörenden Effekte ausschließlich im Tumorgewebe wirken. Betroffene Organe, sowie das angrenzende Gewebe, werden nicht verletzt. Eine positive Nebenwirkung dieser Krebstherapie ist die Aktivierung des Immunsystems, da bei der Prozedur Tumorantigene freigesetzt werden. Diese Antigene locken weitere Immunzellen an, die den Abbau der Krebszellen weiter beschleunigen.
Die Therapie wird in der Regel ambulant durchgeführt und dauert zwischen 1 und 3 Stunden. Der Patient wird während der gesamten Behandlungszeit ständig überwacht, der Therapieverlauf erfolgt computergesteuert. Schmerzen verspürt der Patient nicht, nur ein leichtes Kribbeln ist in Einzelfällen festzustellen. Nebenwirkungen sind bis jetzt keine festgestellt worden. Nach der Behandlung kann der Patient eigenständig nach Hause gehen.
Was ist behandelbar?
Besonders gut geeignet ist die BET/ECT für oberflächliche oder tiefergelegene, mit einer Nadelelektrode zu erreichende Tumorarten, die nicht operabel sind.
Dazu gehören:
- Mammakarzinome
- Hautkarzinome (Basaliome, Spinaliome, Melanome..)
- Hautmetastasen
- Weichteiltumore
- Organmetastasen
- Tumore und Metastasen an kritischen Körperteilen wie: Herz, Hirn, Auge, Knochen, Wirbel, Niere, Harnleiter- blase, Gebärmutter
- Leukämie, Morbus-Hodgkin
- Aktive Autoimmunkrankheiten, schwere, Herz-, Nierenkrankheit
- Schwangere sowie stillende Frauen, Kleinkinder
Bei Patienten mit Herzschrittmacher ist ein Herzspezialist zu kontaktieren!
Um die BET/ECT erfolgreich einsetzen zu können, muss der behandelnde Arzt mit den grundlegenden elektrischen Zusammenhängen vertraut sein, die im Körper stattfinden. Nur dann kann er erkennen, ob eine Behandlung erfolgreich ist und durchgeführt werden kann. Zur Therapieanwendung ist also eine entsprechende Schulung notwendig. Gerne bieten wir Ihnen die BET/ECT in unserer Praxis unter der Aufsicht geschulter Mitarbeiter an.
>> Bei der hier beschriebenen Behandlungsmethode handelt es sich um ein Therapieverfahren der naturkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikation der vorgestellten Therapieverfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werde.<<

